Erfolgsgeschichten

 

Subham

In Subhams Familie leben vier Generationen unter einem Dach.
Mit einem Tuk Tuk geht es quer durch die Stadt zum Spital. Die junge Mutter ist nervös.
Eine Woche nach der Operation: Es ist geschafft! Die Spalte ist geschlossen und bald wird außer einer Narbe nichts mehr von der schrecklichen Missbildung zu sehen sein.
Subham hatte eine breite Lippen-Kiefer-Spalte, die bis in die Nase reichte.
Endlich ist es so weit: Subhams Operationstermin steht an.
Für Subhams Mutter war es ein Schock, als sie ihn zum ersten Mal sah.

Subham hat eine breite Lippenspalte, die bis in die Nase reicht. Er ist das erste Kind einer noch sehr jungen Mutter.

Erfahren Sie mehr über die Geschichte des kleinen Subham.

Fast acht Monate liegt die Geburt von Subham inzwischen zurück. Sie erstreckte sich über viele anstrengende Stunden und als die Mutter ihr Neugeborenes endlich in den Armen hielt, musste sie mit Entsetzen feststellen, dass Subham durch eine Missbildung schwer gezeichnet war. Neben den Anstrengungen des „Eltern Seins“ sah die junge Mutter einem existentiellen Problemen entgegen: der Ernährung. Bedingt durch die Spalte war Subham kaum in der Lage, an der Mutterbrust zu saugen; gelang es doch, kam die Milch durch die Nase wieder heraus. Anfangs drohte er zu verhungern. So war die junge Familie vor Herausforderungen gestellt, die ihr Leben einschneidend verändern sollten und Subham zu einem Außenseiter machten. Inzwischen konnte Subham in unserem Cleft-Zentrum in Mumbai operiert werden. Der Eingriff verlief ohne Komplikationen und schon bald wird außer einer Narbe nichts mehr von der schrecklichen Missbildung zu sehen sein.

 

Durga

Durga besucht die Cleft-Schule in Hyderabad, wo sie Englisch lernt.
In einer weiteren Operation erfolgte die Korrektur der Augenlider, um weiteres Austrocknen der Augen zu verhindern.
Aus ihr ist ein fröhliches Mädchen geworden.
Sie kam aus dem gleichen Dorf wie Padmavathi, die ebenfalls in unserem Cleft-Zentrum in Hyderabad operiert worden ist. Die beiden sind Freundinnen geworden.
Im Rahmen der ersten Operation wurde die doppelseitige Spalte geschlossen und eine Korrektur der Zähne vorgenommen.
Auch wenn die Ärzte der Cleft-Zentren nicht alles heilen können, so haben sie es doch geschafft, Durgas Leid zu mildern.
Ein Jahr lang musste sich Durga mehreren Operationen unterziehen, um heute erstmalig lächeln zu können.
Sie wurde mit einer schweren doppelseitigen Spalte geboren, die über die Wangen bis an die Augen reichte. Dadurch ist ein Auge bereits erblindet.

Sie hat die Gestalt einer schönen Frau und symbolisiert Kraft und Stärke, denn einem Mythos nach erschlug sie im Kampf einen gefürchteten Dämon. Ihr Name ist Durga, Göttin der Vollkommenheit.

Begleiten Sie den langen und schweren Weg der kleinen Durga.

Als Professor Sailer Durga das erste Mal sah, war er schockiert. Ihr Gesicht glich einer Fratze: Das Kind wurde mit einer beidseitigen Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte geboren, die über die Wangen bis an die Augen reichte und sie merkwürdig verzerrte. Ihre Zähne ragten spitz aus dem stets offenen Mund. Das Gesicht des Mädchens war auf eine der grauenhaftesten Weisen entstellt, die er in den vielen Jahren seiner Arbeit mit Cleft-Kindern je gesehen hatte. Sie litt unter all den Einschränkungen, mit denen fast alle Kinder mit einer Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte kämpfen müssen. Sie konnte nicht richtig essen und trinken. Die Nahrungsaufnahme konnte nur durch einen Schlauch erfolgen und auch verständliches Sprechen war unmöglich. Viel schlimmer noch, waren allerdings die seelischen Belastungen, die dieses kleine Mädchen aushalten musste: Ihre Eltern schämten sich so sehr für ihren Anblick, dass sie sie in ihrer Hütte versteckten und Durga keinerlei Kontakt zu anderen Menschen hatte.
 
Durga konnte derweilen in unserem Cleft-Zentrum in Hyderabad operiert werden. Zunächst wurde ihre Lippenspalte verschlossen, in einer zweiten Operation der Gaumen. Mittlerweile kann das kleine Mädchen ein halbwegs normales Leben führen und wenn auch bis zu ihrer abschließenden Genesung noch einige Operationen erforderlich sein werden, kann sie zumindest schon lächeln.

 

Khalid

Seine Eltern leben in besseren Verhältnissen: Es gibt ein Bett in der Hütte und Khalid hat eine eigene Schlafmöglichkeit.
Auf geht’s in das Spital von Mumbai.
Zwei Wochen nach der Operation: Die Spalte ist geschlossen und wenn die Narben vollständig verheilt sind, wird nichts mehr an seine Missbildung erinnern.
Khalid hat eine einseitige Spalte. Er ist ein Jahr alt.
Das ist Khalid Bett. So ist er geschützt vor Ratten und anderen Tieren.
Mit dem Taxi geht es durch die halbe Stadt, um das Spital zu erreichen.
Khalid und seine Mutter bereiten sich auf die Fahrt ins Spital vor.

Khalid ist ein aufgeweckter kleiner Junge aus einem Vorort von Mumbai.

Machen Sie sich ein Bild von den Lebensbedingungen des kleinen Khalid.

Im Leben eines Menschen gibt es wohl kaum etwas Spannenderes, als auf ein eigenes Kind zu warten. Mutter und Vater rätseln, wem der Nachwuchs wohl ähneln wird. Wird es ein Mädchen oder ein Junge? Lange fiebern werdende Eltern dem Tag der Geburt entgegen – und das Glück ist vollkommen, wenn sie ihr Kind im Arm halten und das erste Mal in das hübsche Gesicht blicken können… Für die Eltern von Khalid war dieser Tag durch eine schwere Enttäuschung gezeichnet. Ihr Sohn war durch eine Missbildung im Gesicht entstellt. Wäre Khalid in Westeuropa zur Welt gekommen, hätten die Ärzte seine Spalte so schnell wie möglich operiert. Nicht aber in den armen Regionen Indiens. Hier sterben viele Cleft-Kinder an Unterernährung oder müssen mit der Entstellung im Gesicht – und der damit verbundenen Ablehnung – aufwachsen und leben. Dank der Unterstützung unserer Spender war es möglich, Khalids Operation zu finanzieren. Nun sieht die junge Familie einem normalen Leben ohne Missbildung entgegen.

 

Weitere Behandlungsbeispiele

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