Hilfe für Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte (Spaltkinder)

 

Hilferuf aus Kenia
 

Von: Meshach Onguti
Gesendet: Dienstag, 31. März 2020 13:07
An: Gerhard Meyer (Cleft-Kinder.de)
Betreff: UPDATE- HCFT SURGICAL CLEFT WORK a midst the COVID-19 PANDEMIC

Dear Gerhard

I am writing during these unprecedented difficult times of heightened safety risks and physical isolation and the impact it is having on our surgical work.
The Corona virus has brought in Many challenges and problems that affect the safety of our services. Despite the disruption caused by COVID-19 life will go on and so the needs of families with children with clefts. We must continue to bring support and relief to the children although at very high cost. Most of the parents and children with a cleft lip are widely scattered in the country and at times we can not send them back when they come for consultation or review, because they often have a long, arduous journey behind them.
Our biggest problem is the personal protective equipment and even for patients. The prices for face masks , Dual protection sterile surgical gloves and protective suits have exploded. But we need them urgently, because without protection we cannot operate and have to send the children back.
We are appealing for extra support to enable us organise differently our services so that we can keep in contact and offer the services of our patients . We humbly request for urgent financial support as our reserves are exhausted badly. Can you support us financially?

Dr. Meshach Ong'uti (MD, PhD)
Reconstructive & Maxillofacial Surgeon
CEO, Help a Child Face Tomorrow (HCFT)
Email: monguti@help-child.org
Office: Dawn clinic, Hurlingham Park, Argwings Kodhek road, Nairobi
Tel: +254 719 555 665

 
„Ich schreibe in diesen beispiellosen schwierigen Zeiten erhöhter Sicherheitsrisiken und physischer Isolation und der Auswirkungen, die dies auf unsere chirurgische Arbeit hat.
Das Corona-Virus hat viele Herausforderungen und Probleme mit sich gebracht, die die Sicherheit unserer Dienste beeinträchtigen. Trotz der durch COVID-19 verursachten Störung wird das Leben weitergehen und damit die Bedürfnisse von Familien mit Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte. Wir müssen den Kindern weiterhin Unterstützung und Erleichterung bringen, wenn auch zu sehr hohen Kosten. Die meisten Eltern und Kinder mit einer Lippenspalte sind weit im Land verstreut, und manchmal können wir sie nicht zurückschicken, wenn sie zur Konsultation oder postoperativen Nachsorge kommen, weil sie oft eine lange, mühsame Reise hinter sich haben.
Unser größtes Problem ist die persönliche Schutzausrüstung und sogar für Patienten. Die Preise für Gesichtsmasken, sterile OP-Handschuhe mit doppeltem Schutz und Schutzanzüge sind explodiert. Aber wir brauchen sie dringend, denn ohne Schutz können wir nicht operieren und müssen die Kinder zurückschicken.
Wir bitten um zusätzliche Unterstützung, damit wir unsere Dienstleistungen anders organisieren können, damit wir in Kontakt bleiben und die Dienstleistungen unserer Patienten anbieten können. Wir bitten demütig um dringende finanzielle Unterstützung, da unsere Reserven stark erschöpft sind. Können Sie uns finanziell unterstützen?“
 
Dr. Meshach Ong'uti (MD, PhD)
Facharzt für rekonstruktive, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Nairobi, Kenia

 

Unsere Stiftung hat es sich unter dem Protektorat von Professor Hermann F. Sailer zur Aufgabe gemacht, Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten (Spalt-Kinder) von ihrem schrecklichen Leiden zu befreien. Dank seiner besonderen medizinischen Fähigkeiten, ist es darüber hinaus möglich, auch Kindern und Jugendlichen mit anderen schweren craniofazialen Missbildungen zu helfen und ihnen ein menschenwürdiges Aussehen zu verleihen.

Weltweit werden jedes Jahr mehrere tausend Kinder geboren, die mit den Einschränkungen einer derartigen Deformation leben müssen. Das bedeutet, dass sie ausgegrenzt und verspottet werden. Um dem entgegen zu wirken, setzen wir uns für die umfassende Behandlung dieser Kinder ein. Neben den erforderlichen Operationen und damit einhergehenden Nachbehandlungen, finanzieren wir die Ausbildung von Ärzten/-innen in Schwellen- und Entwicklungsländern und sorgen für eine umfangreiche Aufklärungsarbeit. Nur so ist es möglich, Hilfe zur Selbsthilfe zu schaffen und dafür zu sorgen, dass eines Tages die Versorgung eines jeden Cleft-Kindes gewährleistet werden kann. So helfen wir konkret:

  • kostenlose Operationen und Nachbehandlungen (z. T. jahrelang)
  • kieferorthopädische Behandlungen
  • Sprachtherapien
  • Information und Aufklärung der Landbevölkerung durch sogenannte Cleft-Camps
  • Verpflegung und Transport der Cleft-Patienten und deren Angehörigen
  • Aus- und Weiterbildung indischer Ärzte nach internationalen Behandlungsrichtlinien
     

Schenken Sie einem Cleft-Kind ein Lächeln!