Behandlung
Für die erfolgreiche Behandlung eines Cleft-Kindes ist ein interdisziplinäres Team von Spezialisten erforderlich. Dies setzt sich zusammen aus Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen, plastischen Chirurgen, Kieferorthopäden, Anästhesisten, Hals-Nasen-Ohren-Ärzten, Zahnärzten, Sprach- und Gehörtherapeuten sowie Psychologen. Nur wenn diese gut aufeinander abgestimmt zusammen arbeiten, besteht die Möglichkeit, einem Cleft-Kind den Weg in eine aussichtsreichere Zukunft zu ebnen. Besondere Bedeutung ist in diesem Zusammenhang dem zeitlichen Ablauf bzw. dem Behandlungsprotokoll beizumessen. In den ersten Lebenstagen eines kleinen Cleft-Patienten wird eine kieferorthopädische Gaumenplatte eingesetzt, die den Nasenraum vom Mundraum trennt und so die Nahrungsaufnahme erleichtert. Gleichsam unterstützt die Platte das korrekte Wachstum des Gaumens und der Kieferstümpfe und verhindert, dass sich die Zunge in die Spalte legt. Hat das Cleft-Kind nach etwa drei bis sechs Monaten ein Mindestkörpergewicht von fünf Kilo erreicht, wird der Lippenverschluss vorgenommen. Bei komplexeren Fällen wie Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten, sind im Verlauf der folgenden Jahre weitere Operationen erforderlich.
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Durch die Zusammenarbeit verschiedenster Spezialisten besteht die Möglichkeit, die Zukunft eines Cleft-Kindes zum Positiven zu wenden.
Jogender (7 Jahre alt) litt an einer doppelseitigen Spalte. Die Bilder zeigen ihn vor und nach der Operation.
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